Bericht Fernfahrt Innsbruck – Torbole

Fernfahrt mit dem Rennrad, ausgerüstet mit Rucksack und über mehrere Tage …. weit gefehlt. Der RTC Inntal organisierte dieses Jahr die Fahrt nach Torbole am Gardasee für mehrere Personen und die Rückfahrt mit einem Reisebus samt Radanhänger. Und das Interesse war groß. 25 Radler, davon 2 Damen, begaben sich bei idealem Wetter auf die 235km lange Strecke an das Meer der Tiroler.

Start war um 6:00 Uhr in Innsbruck und schon zu Beginn musste Othmar Peer das Tempo des Schnellzuges etwas drosseln.

Start um 6:00 Uhr beim Innsbrucker Stadion

Es ging aber trotzdem recht zügig Richtung Brenner, wo eine Temperatur von nur 4°C vorherrschte. „Noch“ mit Windjacken bekleidet ging es über Gossensass und Sterzing nach Freisenfeld. In Mauls  dann beim „Grieser“ , bekannt für seine Kuchen, der erste kurze Stop.  Vorbei an der geschichtsträchtigen Festung in Franzensfeste erreichten wir schließlich Brixen. Das Tal öffnet sich und die Temperaturen stiegen an. Windjacken und Ärmlinge wurden verstaut und es ging auf der Bundesstraße über Klausen und Barbian weiter bis Kollmann. Von dort fuhren wir auf dem bestens ausgebauten Radweg, der ehemaligen Bahntrasse, bis Bozen.

Nach einer verdienten Mittagseinkehr in der Nähe von Auer ging es auf der Weinstraße durch das Bozner Unterland bis Mezzocorona und von dort über San Michele nach Lavis, wo wir wieder den Radweg nach Trient wählten. Es wurde warm und bei so manchen Radlern merkte man, dass die 200 Kilometermarke bereits überschritten war. Über die Ortschaften Aldeno, Nogaredo und Isera erreichten wir Mori, wo wir für den letzten Anstieg noch einmal „auftankten“. Bald darauf überquerten wir den Passo San Giovanni und kamen in Nago zum schon lange herbeigesehnten Punkt mit Blick auf den Gardasee und Torbole.

Das Ziel vor Augen

Nach 7h35´ erreichten wir unser Ziel und waren allesamt glücklich und zufrieden. Ohne Unfall oder Zwischenfall, ja nicht einmal eine Panne sind bei so einem Vorhaben schon etwas Besonderes. Nach dem Verladen der Räder gab es für einige von uns noch eine Erfrischung im See, ehe wir im Hotel Central für das Aufladen unserer Speicher sorgten. Auch das eine oder andere Bier oder Glas Wein durfte dabei nicht fehlen.

Nach der Stärkung dann die Heimreise mit dem Bus. Die Gesichter strahlten Glück und Zufriedenheit aus und bei so manchem war, nicht ganz unbegründet, auch ein gewisser Stolz zu erkennen. Die Stimmung war prächtig und bei einem Weißbier von Erdinger ließ man die Fernfahrt noch einmal Revue passieren.

Dass es nicht einfach ist, bei 25 Radsportlern, alle Interessen zu berücksichtigen und ein Tempo für „alle“ zu wählen, liegt auf der Hand. Es war aber für alle eine bemerkenswerte Ausfahrt bei der tolle und einzigartige Erinnerungen bleiben. Dass dabei jeder Teilnehmer Rücksicht und Respekt vor dem anderen gehabt hat, sollte lobend erwähnt werden. Dass sich bereits einige für das Vorhaben 2020 interessiert bzw. angemeldet haben zeigt, dass das Vorhaben den Wünschen entsprochen hat. Zufrieden und gleichzeitig stolz macht den Vorstand, dass auch 11 Mitglieder unseres Vereins ARBÖ RTC Inntal die Strecke bewältigten.

Länge 230km –  Höhenmeter 1360Hm – Fahrtzeit 7h35min.  – Schnitt 30,3km/h

Teilnehmer: Helene Minarski, Julia Frick, Alexander Hanser, Bernhard Zech, Roland Graßmayr, Stephan Weiser, Michael Lechner, Stefan Stolz, Stefan Zanier,  Andreas Frick, Othmar Peer, Vinzenz Hörtnagl, Peter Zini, Konrad Pedevilla, Christoph Zeindlhofer, Martin Pregenzer, Samuel Huber, Raimund Vogelsberger, Gerhard Kapeller, Nico Scharrer, Hubert Dornauer, Stefan Kurz, Eduard Plattner, Manfred Hintner und Günther Mayregger.   

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