Thaurer Alm Rennen 2021

Bericht: Hannes Wimmer

Wenn der WSV-Thaur zum Thaurer Alm Rennen ruft, sind in der Regel sämtliche „Bergziegen“ aus Nah und Fern dabei, so auch dieses mal bei der 26. Auflage. Bei keinem Rennen sieht man die örtliche Verbundenheit der Vereine so beeindruckend wie hier, vom BM Walser mit dem Startschuss bis zum phantastischen Kuchenbuffet der Einheimischen dann auf der Alm bis zu den lokalen Produkten als Preise.

Nun zum Rennen bzw. eine Anekdote bei der Anfahrt:

An der Kreuzung Mühlauer Brücke bei Rot sind neben mir 2 junge Burschen (15 Jahre ca.) am Moped:

Ich: Auf geht’s zum Thaurer Alm Rennen!

Mopedfahrer: Du? Mit deeem Rad? Da fährt man doch mit e-bike rauf!

Ich: hmmmmm 😉

Schnell die Nummer montieren vor Ort, dann einfahren mit der wohl schnellsten Dame im Lande – Anna Plattner.

Bei der Startaufstellung heißt es vorne dabei zu sein um die erste Herausforderung Langgassensprint gut zu überstehen. Habe hier angezogen, die Anna war taktisch gut hinter mir positioniert und ist dann gleich Mitte Langgasse vorbeigezogen auf Nimmerwiedersehen ;-), gleich vorweg, sie hat in 38m16sec bei den Damen überlegen gewonnen.

Bei mir ging`s bis zum Thaurer Alm Parkplatz flott dahin, konnte einen guten Rhythmus finden, gemeinsam mit Pascal Benedikter. Ihn konnte ich gleich nach dieser Passage überholen und fuhr dann solo 3-4km auf  dem eher „flachen“ Teilstück mit 10% Steigung konstant weiter. Dort überholte mich Roman Wienicke und zog recht zügig an mir vorbei. Auch Uwe Tremetzberger war knapp dahinter, konnte aber nicht mehr herankommen.

Auf dem letzten km wird es ja richtig steil mit ca. 20% und dort konnte ich auch für mich überraschend wieder auf Roman aufschließen und ihn ca. 200m vor dem Ziel überholen. Dort oben bekommt man nur mehr die Anfeuerungsrufe mit und wird voll gepusht , ansonsten ist man (zumindest ich) schon blau und die Devise heißt sich „ins Ziel retten“.

Schlussendlich wurde es eine Zeit von 39m38s auf ca. 820 Höhenmetern. Bin volle zufrieden mit der performance, war auch etwas schneller als beim letzten Antritt 2019 vor dem Pandemiejahr und konnte meine Klasse ab Jahrgang 1965 gewinnen.

Das legendäre Kuchenbuffet wurde gestürmt, wie ein Teilnehmer sagte, der Kalorienverbrauch beim Buffet war höher als beim Rennen selbst.

Alles in allem war es wieder eine Vorzeigeveranstaltung der Thaurer, ein Pflichttermin für alle Bergradler.

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